Nah dran - Regionalmedien zwischen Heimatrettung und Identitätsstiftung


Die Medienbranche ist im Umbruch: bisherige Einnahmequellen im Printbereich gehen zurück, neue Finanzierungswege entwickeln sich erst langsam. Arbeitsplätze sind in Veränderung oder gänzlich in Gefahr. Und über allem schwebt die Frage: Wie kann Journalismus glaubwürdig bleiben?Interessanterweise sind es gerade die Regionalmedien, die überraschende Antworten liefern und sich wirtschaftlich weiterhin behaupten können: Tageszeitungen in den Bundesländern, die schon seit Jahrzehnten „zur Familie gehören“, die in der Region verankert sind und ihre Rolle als „Institution“ geschickt nützen. Welche Bedeutung kommt regionalen Tageszeitungen heute zu? Welche Chancen für Demokratie und Gesellschaft können entstehen, wenn sich Regionalmedien als Akteure sehen - und nicht als bloße „Spediteure“ von Allerweltsnachrichten, die man anderswo auch bekommt? Wie schaffen es Regionalzeitungen, die Nähe zu ihren LeserInnen auch in digitalen Zeiten zu halten, Stichwort Online-Abos? Jost Lübben, Chefredakteur der deutschen Westfalenpost, Antonia Gössinger, Chefredakteurin der Kleinen Zeitung und Lina Paulitsch, Studentin der Zeitgeschichte und Medien, diskutieren unter der Moderation von Richard Richter, Psychotherapeut und Sendungsmacher.

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