Wiener Stadtgespräch

Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien: eine Kooperation der Arbeiterkammer Wien mit der Stadtzeitung Falter.

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Der Soziologe Klaus Dörre über die Utopie des Sozialismus. Er ist Gast beim Wiener Stadtgespräch mit FALTER-Journalistin Barbara Toth. Klaus Dörre ist Universitäts-Professor und Autor mehrerer Bücher, ua. „In der Warteschlange“. Das Wiener Stadtgespräch fand am 13. Oktober 2022 statt.

„Sozialistische Ideen des 21. Jahrhunderts müssen […] ihre Überzeugungskraft aus der Notwendigkeit einer Nachhaltigkeitsrevolution beziehen. Sie entstehen aus der Kritik an wirtschaftlich¬-technischer Überproduktivität. Zwar rebellieren auch sie gegen die Herrschaft des Kapitals, doch das nicht allein wegen der Ausbeutung von Lohnarbeit. Die Sozialismen des 21. Jahrhunderts präsentieren sich als Alternative zu einem »Imperialismus gegen die Natur«.“

Klaus Dörre ist seit 2005 Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kapitalismustheorie, Prekarisierung von Arbeit und Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen, soziale Folgen der Digitalisierung sowie Rechtspopulismus.

Die Utopie des Sozialismus

Der Soziologe Klaus Dörre über die Utopie des Sozialismus. Er ist Gast beim Wiener Stadtgespräch mit FALTER-Journalistin Barbara Toth. Klaus Dörre ist Universitäts-Professor und Autor mehrerer Bücher, ua. „In der Warteschlange“. Das Wiener Stadtgespräch fand am 13. Oktober 2022 statt. „Sozialistische Ideen des 21. Jahrhunderts müssen […] ihre Überzeugungskraft aus der Notwendigkeit einer Nachhaltigkeitsrevolution beziehen. Sie entstehen aus der Kritik an wirtschaftlich¬-technischer Überproduktivität. Zwar rebellieren auch sie gegen die Herrschaft des Kapitals, doch das nicht allein wegen der Ausbeutung von Lohnarbeit. Die Sozialismen des 21. Jahrhunderts präsentieren sich als Alternative zu einem »Imperialismus gegen die Natur«.“ Klaus Dörre ist seit 2005 Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kapitalismustheorie, Prekarisierung von Arbeit und Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen, soziale Folgen der Digitalisierung sowie Rechtspopulismus.

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