Europäische Literaturtage

Die Europäischen Literaturtage sind ein außergewöhnliches Literaturfestival, das jährlich im Herbst stattfindet. Im einzigartigen Ambiente der Wachau trifft sich das literarische Europa mit einem interessierten Publikum zu einem Wochenende der Begegnung und des Austausches. Im Zentrum stehen Dialoge zu aktuellen Themen, Lesungen und Gespräche zu ausgewählten Büchern.

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Otto, der Titelheld in Dana von Suffrins Debutroman, ist ein pensionierter Ingenieur, jüdischer Siebenbürger. Der Roman beginnt in der Intensivstation und endet dort. Seine beiden Töchter sind ans Krankbett gerufen, mit schwarzem Humor erzählt der Roman vom Versuch, sich zu erinnern und in der jiddischen Erzähltradition die Biographie des Patriarchen auferstehen zu lassen, mit ihr die Abgründe des 20. Jahrhunderts.

Aus einem kleinen Ort in Polen brechen zwei Männer kurz vor der Pension zu einer Reise in den Westen auf. Sie folgen der A2, der Autobahn der Freiheit, bis in die Niederlande. Nach einem Wildwechselunfall stranden sie in Deutschland, damit beginnt eine aberwitzige Irrfahrt durch das verhasste Europa. Sie begegnen einem Wisent und den Abgründen ihrer eigenen Vergangenheit.

Die Tragödien eines Jahrhunderts, und der Versuch sie in Sprache zu fassen – welche Funktion hat dabei die Komik, das Komödiantische, Phantastische?

Konrad Bogusław Bach
Geboren 1984, ist ein polnischer Schriftsteller. Studium der Theaterwissenschaft und Katholischen Theologie, Klassischen Philologie und Drehbuch in Berlin, Krakau und Rom. Er lebt in der deutsch polnischen Grenzstadt Gubin/ Guben. Auf Deutsch erschienen: Der Wisent,, 2022

Dana von Suffrin
Geboren 1985, ist eine deutsche Schriftstellerin und Historikerin. Studium in München, Neapel und Jerusalem. Ihr Debutroman Otto wurde zahlreich ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Otto, 2019

Man muss lachen, weil die Autorin mit so viel leisem Sarkasmus schreibt. Stiller, schwarzer Humor, der fast unbemerkt daherkommt. 
Christine Westermann, WDR

Über den schwarzen Humor: Konrad Bogusław Bach und Dana von Suffrin

Otto, der Titelheld in Dana von Suffrins Debutroman, ist ein pensionierter Ingenieur, jüdischer Siebenbürger. Der Roman beginnt in der Intensivstation und endet dort. Seine beiden Töchter sind ans Krankbett gerufen, mit schwarzem Humor erzählt der Roman vom Versuch, sich zu erinnern und in der jiddischen Erzähltradition die Biographie des Patriarchen auferstehen zu lassen, mit ihr die Abgründe des 20. Jahrhunderts. Aus einem kleinen Ort in Polen brechen zwei Männer kurz vor der Pension zu einer Reise in den Westen auf. Sie folgen der A2, der Autobahn der Freiheit, bis in die Niederlande. Nach einem Wildwechselunfall stranden sie in Deutschland, damit beginnt eine aberwitzige Irrfahrt durch das verhasste Europa. Sie begegnen einem Wisent und den Abgründen ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tragödien eines Jahrhunderts, und der Versuch sie in Sprache zu fassen – welche Funktion hat dabei die Komik, das Komödiantische, Phantastische? Konrad Bogusław Bach Geboren 1984, ist ein polnischer Schriftsteller. Studium der Theaterwissenschaft und Katholischen Theologie, Klassischen Philologie und Drehbuch in Berlin, Krakau und Rom. Er lebt in der deutsch polnischen Grenzstadt Gubin/ Guben. Auf Deutsch erschienen: Der Wisent,, 2022 Dana von Suffrin Geboren 1985, ist eine deutsche Schriftstellerin und Historikerin. Studium in München, Neapel und Jerusalem. Ihr Debutroman Otto wurde zahlreich ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Otto, 2019 Man muss lachen, weil die Autorin mit so viel leisem Sarkasmus schreibt. Stiller, schwarzer Humor, der fast unbemerkt daherkommt. Christine Westermann, WDR

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Kontakt: office@noe-festival.at