Das Erbe des 20. Jahrhunderts

Univ. Prof. Dr. Gerhard Jagschitz, Historiker für Zeitgeschichte an der Universität Wien, betont im Rückblick auf die dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, dass dieses nicht ohne das 18. und 19. Jh. zu verstehen sei. Die Entwicklung zur Demokratie, Erfindungen, technische Errungenschaften, Emanzipationsbewegungen und das steigende Selbstbewusstsein von Nationen schafften Unruhe, Umbrüche und den Verlust von Ordnungen. Vom 19. bis zum 21. Jh. setzten wesentliche Mentalitätsänderungen ein, man suchte nach Emanzipation von Zwängen und Abhängigkeiten, das Phänomen der Autorität veränderte sich grundlegend. Heute gilt es, mit der Globalisierung umzugehen, Konflikte aufzuarbeiten, um den Frieden in Europa zu sichern und die Vielfalt in Europa als höchstes Gut zu verstehen. In Memoriam Gerhard Jagschitz (verstorben 30. Juli 2018).

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