Die Gegenwart

(R: Thomas Heise, D 2012)
Handgriffe. Maschinenlärm. Bewegung. Stillstand. Thomas Heise, einer der unnachgiebigsten Dokumentarfilmemacher Deutschlands, war in einem Krematorium. Er hat dort zwischen Weihnachten und Neujahr die alltäglichen Abläufe beobachtet. Von der Büroarbeit über die Aufbereitung der Leichen bis hin zum Reparieren der Einäscherungsöfen. Heises Blick auf die Vorgänge ist betont nüchtern, die Situation erscheint aber nahezu surreal. Es ist ein Fließbandbetrieb, alltäglich und doch ungewohnt. "Die Gegenwart": Ein Film über die notwendigen Routinen abseits der Trauerarbeit. Lukas Maurer hat den Regisseur bei Crossing Europe in Linz zum Gespräch getroffen.

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