Als die Nacht sich senkte: 1914 - 1938

Die Republik hatten 1919 fast alle begrüßt: Die Hoffnungen auf die neue Zeit waren groß. Aber bald wurden Arthur Schnitzlers Aufführungen von rechtem Mob gestürmt, Stefan Zweig ist antisemitischen Repressionen ausgesetzt und aus München kamen Meldungen, ein gewisser Adolf Hitler ziehe mit einer Schlägerbande durch die Stadt. Manche Autoren lavierten sich geschickt durch Weimarer Republik, Faschismus und NS-Zeit. Andere erkannten früh die Gefahr und konnten dennoch nichts anderes tun, als die Flucht zu ergreifen. - Herbert Lackner im Gespräch über sein Buch "Als die Nacht sich senkte – Europas Dichter und Denker zwischen den Kriegen und am Vorabend von Faschismus und NS-Barberei".

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