Vom Winde beweint...

Der Kreuzstadl von Rechnitz ist ein blutiges Mahnmal der Verbrechen des nationalsozialistischen Terrorregimes im Südburgenland! Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges, wurden in der Umgebung des Kreuzstadels 200 ungarische jüdische Zwangsarbeiter, die für den sogenannten Südostwallbau von der Naziheeresleitung gezwungen wurden, ermordet und verscharrt. Die Täter und die Täterinnen wurden nie gerichtlich zur Verantwortung gezogen. Ihre Taten blieben ungesühnt. Tatzeugen die zu diesem Verbrechen aussagen wollten, wurden ebenfalls ermordet. Auch ihre Mörder und Mörderinnen wurden weder ausgeforscht, noch vor ein österreichisches Gericht gestellt. Ebenso wird bis heute die Stelle, wo die ermordeten Menschen verscharrt wurden von der Rechnitzer Bevölkerung verschwiegen!
Dr. Ludwig Popper, Arzt und ehemaliger Leiter des Krankenhauses Oberwart, ist Obmannstellvertreter des Vereines R.E.F.U.G.I.U.S. Dieser Verein betreut das Mahnmal Rechnitzer Kreuzstadel und die historische Aufarbeitung dieses NS - Massakers. Dr. Ludwig Popper, Sohn eines jüdischen Artztes, erzählt historische Fakten über das Massaker von Rechnitz und wie dieses nationalsozialistische Menschenrechtsverbrechen der jüngsten Vergangenheit, das politische und kulturelle Bewußtsein der Umgebung von Rechnitz, heute noch beeinflusst!

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