In der heutigen Sendung entführt uns Birgit Elisabeth Lehner nach Prag, in die Goldene Stadt, in ihrem Märchen übers Glücklichsein, übers Zuhören und Geschichtenerzählen. Über Schnee, der wie Pusteblumen über die Stadt weht – und wie man in der Bretagne leicht in sprachliche Missverständnisse geraten kann, weil “Ja” auf Bretonisch auch “Ja” heißt und wie man sich auf den Weg macht, um in Frankreich noch alte und junge Märchenerzähler zu finden.
Das Team von “Wie geht das?” sagt ein herzliches Hallo!
Wir stellen alle möglichen und unmöglichen Fragen des Lebens. 1 Sendung = 1 Thema, und jedes Mal ein anderes: von Comic bis Tantra, von Apfel bis Okto. Und am Ende wird manchmal zu Musik gekocht, gefeiert und genossen! So geht das!
Monika Piesch, Peter Bosch, Sonja Russ (v.l.n.r.) [Wandgemälde im Hintgergrund von Ruth Brauner]
Bei Männern ist der Business-Dresscode klar: Anzug und Krawatte und – wenn man besonders geschützt sein will – noch zusätzlich ein Gilet. Bei Frauen wird es schon schwieriger: wo findet man eine Bluse, die wirklich passt, was muss sie können, um businesstauglich zu sein, welches (Schutz-)Äquivalent gibt es zur Krawatte, und in welche Tasche passt nebst Wasserflasche und Regenschirm auch noch ein A4-Block ohne zu zerknittern? Wir haben mit Christine Bauer-Jelinek über Lösungen zu all diesen Fragen gesprochen und über die helle und dunkle Seite der Macht.
Man betritt ein Haus in der Naglergasse in der Inneren Stadt und befindet sich plötzlich in einer anderen Welt: Wolfgang Schön, der letzte Kupferstecher Europas, der noch jede Visitenkarte händisch und einzeln druckt, epmpfängt uns inmitten alter Pressen und Musterbücher, in denen ein Gutteil legendärer Namen verewigt sind: von Karajan bis Furtwängler, von “Franz Lehar und Frau” bis Oscar Strauss. Und handgefertigte Kupferstiche alter Österreich-Ansichten gibt es schon ab wohlfeilen 6 Euro. Und wenn andere erst von rauschenden Ballnächten in den frühen Morgenstunden heimkehren, kann man hier schon Kupferkunst vom Feinsten erwerben: die Werkstatt hat ab 5:30 geöffnet.
Es gibt diesmal wieder gemeinsames OKTO Schauen : Am 29.9.2009 ab 19 Uhr bei Sonja Ruß in der Oppelgasse 12/9/19, 1120 Wien – Essen ist vorhanden, Bier und Wein sind immer willkommen.
Was bis jetzt – nicht nur auf dem österreichischen – Zeitschriftenmarkt gefehlt hat, war ein Kunstmagazin für junge Leute ab 12. “Schau” hat diese Lücke geschlossen. Viermal im Jahr mit einem Abonnementpreis von nur 8 Euro für alle Ausgaben ist es sowohl günstig, als auch lesenswert – nicht nur weil die durchaus bekannten Autoren (u.a. Franzobel, der einen Kunstkrimi über den Raub der Saliera geschrieben hat) eine neue, adäquate Sprache finden wollten, sondern auch weil die Jugendlichen selbst das Magazin mitgestaltet haben.
Die Lochkamera ist eigentlich die Urform aller Kameras: durch ein kleines Loch wird das Licht gebündelt und auf den Film projiziert. Es gibt kein Objektiv, keine Blende, keine Elektronik – alles wird von Hand erledigt: der Verschluss wird weggeklappt, dann wird heruntergezählt und nach 8 sek oder erst mehreren Minuten wird er wieder manuell geschlossen. Es ist eine ganz stille und ruhige Art der Fotografie. Und da es keinen Sucher gibt, sind auch die Ergebnisse nicht hundertprozentig vorhersagbar. Dafür gibt es auch keine überbelichteten Stellen und eine Tiefenschärfe, die von vorne bis zum Horizont reicht. Wir begleiten Wolfgang Krammer und sein “Holzkastel” bei einem Fotospaziergang durch den Schlosspark von Schönbrunn.
Diesmal waren wir 2 Wochen auf einem Hausboot auf den Kanälen in Burgund. Wie funktioniert das mit den Schleusen? Wie wichtig ist die Zusammensetzung der Mannschaft und aus wie vielen Personen besteht die ideale Crew? Mit einer Geschwindigkeit von in etwa 5 km/h wird jedes Hausboot mühelos von Radfahrern oder Läufern überholt. Ist dann so eine Hausbootfahrt nicht langweilig? Unsere Antwort: ein klares Nein! Es gibt so viel zu entdecken, immer Neues zu sehen, eine ständige Abwechslung zwischen ruhigem Dahingleiten entlang von Alleen und mittelalterlichen Ortschaften und der Betriebsamkeit in den Schleusen, die in Abständen von 1-2 km auftauchen. Und natürlich nicht zu vergessen, die kulinarischen französischen Köstlichkeiten!
Das Projekt “Elongó” (was soviel bedeutet wie “gemeinsam”, “zusammen”) vermittelt Buddies an Flüchtlingsfamilien, die diese bei den alltäglichen Problemen unterstützen – wie z.B. bei schwer verständlichen Behördenbriefen, Amtswegen, schulischen Problemen der Kinder oder die sich einfach nur in einem Caféhaus zusammensetzen um als Freundinnen über Gott und die Welt zu plaudern und etwas Heimatgefühl in einem fremden Land zu geben. Außerdem wird der “Kulinarische Kulturkalender 2010″ präsentiert – mit Fotos und Rezepten von 6 Familien aus den unterschiedlichsten Ländern – bei einem Benefizkonzert von Vusa Mkhaya aus Simbabwe.
Nicht nur bei den Hörenden gibt es Unterschiede zwischen der deutschen und der österreichischen Sprache, auch die Zeichen der Gebärdensprache unterschieden sich zwischen den beiden Ländern. Außerdem gibt es auch internationale Zeichen, die zwar keine eigene Sprache sind, aber quasi ein nationenübergreifendes Gehörlosen-Esperanto bilden: die “international signs”. Wir waren diesmal zu Besuch beim Gehörlosen Theater Festival, das auch jede Menge akustische Erlebnisse geboten hat, wie ja das Ziel dieser Veranstaltung war, Theater auf höchstem Niveau sowohl für hörendes wie auch gehörloses Publikum zu bieten.
Die White Ribbon Kampagne ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für die Beendigung der Männergewalt in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Kanada ins Leben gerufen. Seitdem haben Männer weltweit begonnen sich für gewaltfreie Beziehungen zu engagieren. Die White Ribbon Österreich Kampagne will einen Beitrag zur Eindämmung der alltäglichen Gewalt von Männern in Paarbeziehungen leisten. Auch viele Prominente unterstützen die Plakat-Kampagne, das bekannteste Sujet war wohl Hans Krankl mit “Wer seine Frau schlägt, hat bei mir kein Leiberl.”