Di, 07. Juli 2009 – 20:15 – Thema: ELONGÓ – Buddies für Flüchtlingsfamilien

Juli 1st, 2009

Marion und Gladys

Das Projekt “Elongó” (was soviel bedeutet wie “gemeinsam”, “zusammen”) vermittelt Buddies an Flüchtlingsfamilien, die diese bei den alltäglichen Problemen unterstützen – wie z.B. bei schwer verständlichen Behördenbriefen, Amtswegen, schulischen Problemen der Kinder oder die sich einfach nur in einem Caféhaus zusammensetzen um als Freundinnen über Gott und die Welt zu plaudern und etwas Heimatgefühl in einem fremden Land zu geben. Außerdem wird der “Kulinarische Kulturkalender 2010″ präsentiert – mit Fotos und Rezepten von 6 Familien aus den unterschiedlichsten Ländern – bei einem Benefizkonzert von Vusa Mkhaya aus Simbabwe.
 
Elongo

Di, 09. Juni 2009 – 20:15 – Thema: GEHÖRLOSEN THEATER FESTIVAL

Juni 3rd, 2009

Gehörlosen Theater Fetsival

Nicht nur bei den Hörenden gibt es Unterschiede zwischen der deutschen und der österreichischen Sprache, auch die Zeichen der Gebärdensprache unterschieden sich zwischen den beiden Ländern. Außerdem gibt es auch internationale Zeichen, die zwar keine eigene Sprache sind, aber quasi ein nationenübergreifendes Gehörlosen-Esperanto bilden: die “international signs”. Wir waren diesmal zu Besuch beim Gehörlosen Theater Festival, das auch jede Menge akustische Erlebnisse geboten hat, wie ja das Ziel dieser Veranstaltung war, Theater auf höchstem Niveau sowohl für hörendes wie auch gehörloses Publikum zu bieten.

Di, 12. Mai 2009 – 20:15 – Thema: WHITE RIBBON

Mai 5th, 2009

White Ribbon

Die White Ribbon Kampagne ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für die Beendigung der Männergewalt in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Kanada ins Leben gerufen. Seitdem haben Männer weltweit begonnen sich für gewaltfreie Beziehungen zu engagieren. Die White Ribbon Österreich Kampagne will einen Beitrag zur Eindämmung der alltäglichen Gewalt von Männern in Paarbeziehungen leisten. Auch viele Prominente unterstützen die Plakat-Kampagne, das bekannteste Sujet war wohl Hans Krankl mit “Wer seine Frau schlägt, hat bei mir kein Leiberl.” 
   
Homepage White Ribbon Österreich

Di, 14. April 2009 – 20:15 – Thema: FANS, FANS, FANS

April 7th, 2009

Neil Young

Was treibt Musik-Fans an, alles über einen Künstler, eine Künstlerin zu sammeln, Konzerte mitzuschneiden, die Aufnahmen übers Internet zu tauschen, Archive anzulegen, Alben vollzukleben, Autogramme zu jagen und Blogs zu verfolgen? Und wie ist das Verhältnis der KünstlerInnen zu den Fans, wie nah lassen sie sie an sich heran, sind Fans lästig und nur willkommen, wenn sie CDs und MP3s kaufen oder handelt es sich dabei um eine für beide Seiten fruchtbare Symbiose? Wie reagieren Fans, wenn es zu einem realen Treffen mit der bewunderten Person kommt? Wir haben Fans und die Sängerin Marianne Dissard bei ihrem Auftritt Im B72 gefragt.

Marianne Dissard

B72

Di, 17. März 2009 – 20:15 – Thema: WIENERLIED

März 11th, 2009

Eva Zierler von der Überlandpartie

“Aber gehn’s, Herr Franz …” “Aber schaun’s Fräu’n Marie, wie wär’s mit einer schönen kleinen Überlandpartie?” Auf den Spuren von Hermann Leopoldi haben wir die “Überlandpartie” (deren Mitglieder nur zum kleinen Teil aus Wien stammen – was sie übrigens zu einer echten Wiener Gruppe macht) beim Heurigen in Stammersdorf getroffen. Und haben die Uraufführung eines neuen Wiener Liedes miterlebt. Dann weiter in den Bockkeller in Ottakring, wo wir im Archiv des Wiener Volksliedwerkes in tausenden Flugblättern, Notenblättern und Korrespondenz wühlten, während im ersten Stock im Ballsaal unter Kronleuchtern die Neuen Wiener Concert Schrammeln aufgeigten.

Di, 17. Feber 2009 – 20:15 – Thema: BLINDENWERKSTÄTTE

Februar 12th, 2009

Blindenwerstätte

Tupperware-Partys kennt jeder, aber wer war schon einmal auf einer Besenparty? Warum sind immer mehr Blinde ohne Blindenschleife und Stock unterwegs? Kann man heutzutage Besenbinden überhaupt noch erlernen? Und gibt es Computer mit Braille-Schrift? Die Antworten gibt es in unserer aktuellen Sendung aus der Blindenwerkstätte im 14. Bezirk.

Besenparty und Blindenwerkstätte

Di, 20. Jänner 2009 – 20:15 – Thema: MONAT DER FOTOGRAFIE

Januar 14th, 2009

Monat der Fotografie

Im November 2008 fand der dritte Monat der Fotografie in Wien statt. An insgesamt 100 Orten wurden 125 Ausstellungen mit Werken von 550 FotokünstlerInnen präsentiert. Ein paar von ihnen haben wir mit der Kamera besucht und sie zu ihrer Arbeits- und Herangehensweise an das Medium befragt. Dabei fiel uns auf, dass sich die Unterschiede zwischen der klassischen starren Fotografie und den neuen bewegten Medien wie Video und Animation immer mehr verwischen. Die Grenzen zwischen Raum und Zeit verschieben sich.

Museum auf Abruf

Achim Gauger 

Di, 23. Dezember 2008 – 20:15 – Thema: HERZ-DAMEN

Dezember 19th, 2008

Maggie Kolb

Kooperation statt Konkurrenz. 4 Inhaberinnen von 4 Geschäften am Kutschkermarkt haben sich zu den 4 Herz-Damen zusammengeschlossen, werben gemeinsam, kooperieren und helfen einander aus. Zum Beispiel liefert Frau Pöhl vom Käsestand Brot und Aufstrich in die Genussgalerie, um die hungrigen kunstbeflissenen Gäste zu verköstigen. Wir haben die 4 in der Weihnachtszeit besucht und den Genusspfad, wo es im gesamten Marktgebiet kleine Schmankerln um 1 Euro gibt, durchwandert. Für den musiklaischen Weihnachtsgroove sorgen gut bewährt Otto Lechner und Klaus Trabitsch.  

Genussgalerie

Pöhls Käsestand

Das Rezept: Violetas Minestrone
Für 4 Personen
1,5l Gemüsesuppe kochen
1 Bund Suppengrün oder Gemüse nach Wahl und ein Blatt einer Selleriestange in kleine Stücke schneiden und in der Suppe weich kochen.
In der Zwischenzeit Bandnudeln in extra Topf kochen
Dann eine Dose passierte Tomaten zur Suppe hinzufügen
Am Schluss 1-2 TL Kartoffelstärke hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die grünen Blätter der Selleriestange als Dekoration hineinschneiden.
Nudel hinzufügen, und servieren!

 

Di, 25. November 2008 – 20:15 – Thema: CASSINIS LICHTSPEISEN

November 18th, 2008

Theres Cassini

Wir waren zuerst etwas verwirrt als wir die Ausstellung von Theres Cassini im ehemaligen Tresorraum des BA Kunstforums gesehen haben. Aus sich heraus leuchtende Bildboxen, verstörende Barbie-Puppen, gläserne Teller schleckende Leute und Fotos, die an moderne Gemälde erinnerten. Dazu ein Leuchttisch, mit roten, gelben und grünen Gelee-Halbkugeln. Was wir für eine reine Kunstinstallation (berühren verboten!) hielten, stellte sich als essbar heraus – und war auch dafür gedacht. Die Zusammenhänge entschleierten sich aber vollends als wir zu den Lichtspeisen Nr. 19 (und den vielleicht schon letzten) eingeladen wurden. Wir waren beim Kochen dabei und dann auch beim 12-gängigen Menü. Für alle, die es nicht live erleben konnten: hier die Filmdokumentation - und nach langer Zeit gibt es dazu auch wieder ein Rezept.   

Homepage Theres Cassini

Das Rezept: SCHWALBENNEST 

abgewandeltes Rezept von Ferran Adria für 10 Pers.

 

Zuckergelatinefasern:

400 g Wasser

130 g   Zucker

6,4 g  Agar-Agar-Pulver

Mark von 2 Vanilleschoten

 

Das Mark einer Vanilleschote mit dem Zucker und Wasser in einem Stieltopf mischen. Agar-Agar-Pulver hinzugeben und unter ständigem Rühren bei mittlerer Flamme aufkochen.

Die Gelatine in einer 4 cm dicken und 9 cm breiten Schicht in eine entsprechende Form gießen. 3 Stunden im Kühlschrank hart werden lassen (30min).

Anschließend die Gelatine mit einer groben Haushaltsreibe raspeln, so dass man 9 cm lange nudelartige Fasern erhält. (35 g pro Person) (15min) Im Kühlschrank aufbewahren.

 

3 Rosa Pampelmusen a 500:

Den oberen und unteren Teil der Pampelmusen bis zum Fruchtfleisch abschneiden, die Schale, einschließlich aller weißen Fasern von der Pampelmuse schneiden. Pampelmuse filetieren.

12 Pampelmusenstücke mit einer Breite von 3 cm zuschneiden.

Die Schnittreste in einen Superbag geben, und den gesamten Saft auspressen. Die Pampelmusenstücke mit dem Saft bedecken und im Kühlschrank aufbewahren (20min).

 

Suppe aus Kokos und Pampelmuse

180 g Kokospulver

600 g  Wasser  

320 g  Pampelmusensaft

20 g   frisch geschnittene Minze     

 

Das Kokospulver im heißem Wasser auflösen.

Durch ein Sieb lassen, in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Anstatt des Pampelmusensaftes zB. Preiselbeersaft

oder Mangokonzentrat verwenden.

 

Die kalten Zuckergelatinefasern in einem tiefen Teller anrichten.

Suppe aus Kokos erhitzen, jedoch nicht zum Kochen bringen, testen ob 1 Zuckergelatinefaser sich auflöst oder erhalten bleibt ( Agar-Agar löst sich bei Hitze auf)

Pampelmusenspalten in Pampelmusensaft (Preiselbeersaft oder Mangokonzentrat) erwärmen.

Die warme Suppe über die Zuckergelatinefasern geben, die Spalten drauflegen, den reinen Pampelmusensaft (Preiselbeersaft oder Mangokonzentrat) im Zentrum plazieren (2 EL) .

Minzenstreifen darüberstreuen.

(für den Saft Mangokonzentrat vom Naschmarkt, oder Wildpreiselbeersirup verwenden).    

Di, 28. Oktober 2008 – 20:15 – Thema: TYPO SYMPOSION

Oktober 21st, 2008

Die Gründungsmitglieder der tga

Die Typographische Gesellschaft Austria – kurz: tga – hat zu ihrem biannualen Kongress auf die Burg Raabs eingeladen – und Okto ist mitgekommen. Nicht zuletzt, weil es spannende Vorträge ganz abseits von Insiderthemen gegeben hat: von Comic bis zu Beatles’ London. Ein Fest für Augen und Gaumen: außergewöhnlich gestaltete Bücher und Weinverkostung. Und wer außer Inspirationen auch etwas Haptisches mitnehmen wollte: im Buchbindeseminar wurde oft bis in die Nacht hinein gearbeitet.