Di, 01. September 2009 – 20:15 – Thema: LOCHKAMERA

 

Lochkamera

Die Lochkamera ist eigentlich die Urform aller Kameras: durch ein kleines Loch wird das Licht gebündelt und auf den Film projiziert. Es gibt kein Objektiv, keine Blende, keine Elektronik – alles wird von Hand erledigt: der Verschluss wird weggeklappt, dann wird heruntergezählt und nach 8 sek oder erst mehreren Minuten wird er wieder manuell geschlossen. Es ist eine ganz stille und ruhige Art der Fotografie. Und da es keinen Sucher gibt, sind auch die Ergebnisse nicht hundertprozentig vorhersagbar. Dafür gibt es auch keine überbelichteten Stellen und eine Tiefenschärfe, die von vorne bis zum Horizont reicht. Wir begleiten Wolfgang Krammer und sein “Holzkastel” bei einem Fotospaziergang durch den Schlosspark von Schönbrunn.
Wolfgang Krammer

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