Derzeit auf Okto

Podcast.Wien - Daniel Zipfel

In dieser Sendung sprechen wir mit dem Autor Daniel Zipfel über seinen aktuellen Roman Walküre, der im Leykam Verlag erschienen ist. Er blickt auf die Flüchtlingswelle von 2015 zurück und verrät uns, ob der Ich-Erzähler Benjamin Weiß autobiografische Züge hat. Daniel Zipfel wurde 1983 in Freiburg geboren und lebt als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Sein Debütroman „Eine Handvoll Rosinen“ erschien 2015 im Kremayr & Scheriau Verlag und wurde von der Kulturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramtes als besonders gelungenes Debüt ausgezeichnet. 2020 erschien sein zweiter Roman „Die Wahrheit der anderen“ ebenfalls im Kremayr & Scheriau Verlag. Beide Romane erhielten eine Buchprämie der Stadt Wien. 2023 erschien mit „Nichts als Papier” (Leykam Verlag) sein dritter Roman.

Nächste Sendungen

03:50

Democracy Now!

Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.

07:00

Democracy Now!

Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.

  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Mitten im 2. Bezirk, direkt beim Praterstern, hilft das Tageszentrum „Stern“ des Roten Kreuzes täglich bis zu 150 Menschen: mit warmem Essen, Duschen, medizinischer Versorgung und sozialer Beratung. Wir sprechen mit Mitarbeiter:innen und Besucher:innen und zeigen, warum solche Orte für viele Menschen in Wien überlebenswichtig sind.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 16:30
  • „Breaking Media“ ist das neue Sender-übergreifende Medienkompetenzmagazin. Ziel dessen ist eine spannende Aufbereitung zur Aufklärung über Medienmechanismen, Sensibilisierung für Desinformation und Fake News, Förderung digitaler Selbstbestimmung sowie Bewusstseinsschärfung der Rolle nationaler Medien und lokaler Inhalte für eine abgesicherte Demokratie. Durch die Sendung führt Moderatorin Gundula Geiginger.
  • Es ist im Moment schwer, in Österreich eine Lanze für öffentlich-rechtliche Medien zu brechen. Ein Skandal jagt beim ORF den nächsten. Aber mit den öffentlich-rechtlichen Medien ist es wie mit der Demokratie, von der schon Winston Churchill sagte, sie sei die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von denen, die wir schon vorher ausprobiert haben. Sie sind nicht ideal, haben viele Schattenseiten und Schwächen, aber sind das beste, das wir derzeit haben. Die Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz leben in relativem Wohlstand und Frieden und besitzen einen Pass, der sie überall hinbringt. Ein Teil dieser Privilegien sind auch die öffentlich-rechtlichen Medien, die uns allen gehören. Das ist eine Errungenschaft, über die man nicht jeden Tag nachdenkt, wie man nicht über den alltäglichen Frieden, den Pass und andere Privilegien nachdenkt. Ich kenne die mediale Kehrseite dieser Welt gut. Ich lebe und arbeite in Ländern, in denen es nur staatlich gelenktes Fernsehen gibt; in Ländern, in denen der Intellekt jeden einzelnen Tag durch die Medien beleidigt wird; in Ländern, in denen autokratische Regierungen den Medien vorschreiben, was sie den Untertanen mitzuteilen haben. Öffentlich-rechtliche Medien sind der Sauerstoff für eine funktionierende Demokratie. Und wenn sie zerstört werden, verlieren wir alle. Ein arabisches Sprichwort sagt: „Erst wenn der Brunnen trocken ist, lernt man das Wasser zu schätzen“. Lassen wir es nicht so weit kommen. Die öffentlich-rechtlichen Medien gehören uns allen. Wir müssen sie gegen die Kaputtmacher von außen, aber eben auch gegen die inneren Schattenseiten verteidigen. Lassen wir den Brunnen nicht austrocknen.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 02:15
  • Die Sendung beschäftigt sich damit, wie Wien und andere Kulturen mit Tod, Trauer und Bestattung umgehen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Tod in Wien nicht völlig aus dem Alltag verdrängt wird: Friedhöfe sind gepflegte, offene Orte, die oft auch wie Parks genutzt werden. Besonders in Wien verbindet sich Sterbekultur mit Tradition, Religion, Bürokratie, Melancholie und dem typischen Wiener Schmäh. Im ersten Block geht es um Sterbekultur allgemein. Dazu gehören religiöse Rituale, Abschiedsformen, Kleidung, Grabpflege, Blumen, Kerzen und der Leichenschmaus. Ein wichtiger Begriff ist die „schöne Leich“: ein würdevoller, oft feierlicher Abschied mit vielen Gästen, Blumenschmuck und anschließendem Beisammensein. Gleichzeitig verändern sich Begräbnisse heute: Musik, Kleidung und Ablauf werden persönlicher, und alternative Bestattungsformen wie Urnen-, Baum- oder Naturbestattungen werden beliebter.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 02:45
  • In dieser Sendung sprechen wir mit dem Autor Daniel Zipfel über seinen aktuellen Roman Walküre, der im Leykam Verlag erschienen ist. Er blickt auf die Flüchtlingswelle von 2015 zurück und verrät uns, ob der Ich-Erzähler Benjamin Weiß autobiografische Züge hat. Daniel Zipfel wurde 1983 in Freiburg geboren und lebt als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Sein Debütroman „Eine Handvoll Rosinen“ erschien 2015 im Kremayr & Scheriau Verlag und wurde von der Kulturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramtes als besonders gelungenes Debüt ausgezeichnet. 2020 erschien sein zweiter Roman „Die Wahrheit der anderen“ ebenfalls im Kremayr & Scheriau Verlag. Beide Romane erhielten eine Buchprämie der Stadt Wien. 2023 erschien mit „Nichts als Papier” (Leykam Verlag) sein dritter Roman.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 03:15
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Erstmals entsteht das Medienmagazin in Kooperation mit Schüler:innen des BORG Mistelbach. Die Klasse 6C mit dem Schwerpunkt Medien & Kommunikation gestaltet gemeinsam mit der PULS 4-Redaktion eine eigene Sendung – von der Themenfindung und Recherche über Interviews bis hin zur Moderation. BREAKING MEDIA.LAB begleitet diesen Prozess und zeigt, welche Medienthemen junge Menschen bewegen. Zu Gast in der Sendung ist die Grünen-Politikerin Sigrid Maurer.
  • Im Portrait: Hermine Wiegele, die im Rahmen des Kunstprojekts #flussaufwärts mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet wurde. Außerdem: Bachmann-2010-Preisträger Peter Wawerzinek ist musikalisch in "Schweben vogelfrei". "Supersheriff" (2007). Der Abspann: In memoriam Uli Scherer live aus dem Kunstraum Ewigkeitsgasse.
  • Mit der Soundkistn öffnen Jakob Steinkellner und Tomáš Novák einen Klangkosmos, der in jeder Note das Unbekannte, das Ungeahnte sucht und berührt. Ihre Musik, geboren aus der Steirischen Harmonika, verfeinert mit virtuosen Geigenklängen und inspiriert von den Weiten der Welt, ist so vielfältig wie die Geschichten, die sie erzählt. Das Duo spielt mit der Intensität der Töne – ein Tanz zwischen feurigem Rhythmus und leisen, feinsinnigen Momenten. Die Improvisationen sind lebendig, der Ausdruck frei und doch stets mit einer klaren Vision: Musik, die nicht nur den Raum erfüllt, sondern auch das Herz. Jakob Steinkellner versteht sich dabei als Geschichtenerzähler: Jede Melodie wird zur Emotion, jeder Akkord zur Erinnerung. Gemeinsam entsteht ein Dialog, der nicht nur zwischen zwei Musikern stattfindet, sondern auch direkt mit dem Publikum – ganz unmittelbar und lebendig.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 11:30
  • In der 54. Ausgabe der EWIGKEITSGASSE stellt Ihnen zunächst der Kärntner Künstler Michael Maicher seinen neuen Jahreskalender „Bewusst Sein 2024“ vor. Der Rest der Sendung gehört dem Kurzfilm „Komet Koroška (Rettet Kärnten!)“ von Chris Haderer. Ausgehend von einer Zeitungsnachricht, dass ein Komet über Kärnten abgestürzt sei, geht der Film der Frage nach, was von Kärnten eine solche Katastrophe überleben könnte/sollte. Eine Spurensuche der anderen Art …
  • Im Jahr 2006 wurde das Konfuzius-Institut an der Universität Wien gegründet. Es begann mit Sprachkursen, wurde aber bald als Kulturvermittler zwischen China und Österreich bekannt. Im September hat das Institut sein 20-jähriges Bestehen am Campus der Universität Wien gefeiert. In China haben wir das österreichische Filmfestival besucht. Einer von sechs präsentieren Filmen war „Veni Vidi Vici“, der 2024 auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt wurde. Dieses Jahr sind drei chinesische Astronauten zur Welt-Raumstation „Tiangong“ gestartet. Dies war ein wesentlicher Schritt der chinesischen Raumfahrt für ihre geplante Mondlandung im Jahr 2030. In der Wiener UNO-City wurde aus diesem Anlass ein Stück Mondgestein enthüllt.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 14:00
  • Ein Italiener fährt mit seinem Fiat 500 zu kulinarischen Hotspots. Darüber spricht Christian Jeschko im original Wiener Tschocherl mit seinem Gast.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 14:30
  • African Diaspora and Culture Radio TV berichtet diesmal über ein Schweizer Projekt, das das Gesicht des Radfahrens verändert.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 15:00
  • "Musik mein Leben", sagt der Gast von Christian Jeschko im Wiener Tschocherl. "Schon als Kind habe ich gerne gejodelt und mache dies auch heute noch mit großer Leidenschaft. So lernte ich die Musik früh lieben, erhielt Klavier- und Gesangsunterricht und spiele heute auch Blockflöte, Querflöte, Piccolo, Zither und Keyboard. Mein Weg zur klassischen Sängerin schien vorbestimmt: Mit sechs Jahren Kinderoper, mit elf Vienna Musical Company, mit 15 Jahren lernte ich als externe Studentin an der Universität für Musik und darstellende Kunst, mit 18 Jahren wechselte ich ans Konservatorium." Sie tritt auch gelegentlich mit ihrem Vater STEIRER FRANZ auf.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 15:30
  • NINLIL steht für Empowerment für Frauen mit Behinderungen. Bei Perspektivenwechsel-Moderatorin Ivana Veznikova sind mit Joana Fiala und Raina Hofer im OKTO-Studio zu Gast.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 16:00
  • Mitten im 2. Bezirk, direkt beim Praterstern, hilft das Tageszentrum „Stern“ des Roten Kreuzes täglich bis zu 150 Menschen: mit warmem Essen, Duschen, medizinischer Versorgung und sozialer Beratung. Wir sprechen mit Mitarbeiter:innen und Besucher:innen und zeigen, warum solche Orte für viele Menschen in Wien überlebenswichtig sind.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 16:30
  • Mulatschag TV presents Austrozone mit Peter Schreiber.
  • Im Gespräch mit dem Sozialpsychologen Markus Brunner geht es um die Frage, woher die autoritäre Versuchung dieser Tage (wieder)kommt, worauf die Propaganda im Menschen zielt und woraus sich die Lust an der Grausamkeit speist.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 17:30
  • „Breaking Media“ ist das neue Sender-übergreifende Medienkompetenzmagazin. Ziel dessen ist eine spannende Aufbereitung zur Aufklärung über Medienmechanismen, Sensibilisierung für Desinformation und Fake News, Förderung digitaler Selbstbestimmung sowie Bewusstseinsschärfung der Rolle nationaler Medien und lokaler Inhalte für eine abgesicherte Demokratie. Durch die Sendung führt Moderatorin Gundula Geiginger.
  • In dieser Sendereihe plaudert Andreas Hofmarcher (Maisblau) mit Künstler:innen, die in der WINSTAGE in Wiener Neustadt ausstellen. In dieser Folge sind Beatrix Huber und Klaudia Soukup zu Gast.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 18:30
  • Vor 50 Jahren, am 20. Juli 1974, begann die türkische Invasion der Republik Zypern, die mit der Besetzung des Nordteils der Insel endete. Bis heute ist Zypern eine durch die „Green Line“ geteilte Insel – auf der die 2021 verstorbene Autorin und Zeitzeugin Elsie Slonim ihr Leben verbrachte. Wir haben aus Archivmaterial den Beitrag „Ein Haus auf Zypern“ gestaltet, der die Stimmung auf Zypern widergibt, sich vor allem aber mit Elsie Slonims Leben auf der geteilten Insel auseinandersetzt.
  • Die enormen Kapazitäten der großen KI-Labs ändern die Parameter für Massenüberwachung: Ohne den limitierenden Faktor menschlicher Ressourcen hat der Staat die Möglichkeit, jede Person zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit zu überwachen und aus Korrelationen Schlüsse zu ziehen. Deshalb haben sowohl Anthropic als auch Open AI in ihrer Zusammenarbeit mit dem Pentagon offiziell die Massenüberwachung von US-Bürger als rote Linie eingezogen. Massenüberwachung in anderen Teilen der Welt allerdings ist in den Verträgen enthalten. Als europäische Demokratien stehen wir daher nun vor folgender Situation: Die derzeitige US-Regierung hat in ihrer Sicherheitsstrategie festgehalten, dass sie in Europa einen Regime Change nach rechts erwirken will - also in Wahlen eingreifen will - und kriminalisiert zivilgesellschaftliches Engagement wie Antifaschimsus und Kampf gegen Hass im Netz auch in Europa auf Terrorismus-Niveau Jede europäische Bürger:in - selbst wenn sie nicht in die USA reisen will - kann empfindlich getroffen werden, wenn sie von US-Digitalservices ausgeschlossen wird US-Unternehmen kontrollieren fast die Gesamtheit der Daten der Europäer, kontrollieren die Infrastruktur, auf denen die Daten lagern, kontrollieren die wichtigsten Informationsquellen der Europäischen Bevölkerung (Social Media), und haben dank KI-Labs die Möglichkeit, mit der Kombination aus Massenüberwachung und Targeting jeden einzelnen gezielt zu kategorisieren und zu erreichen All dieser Unternehmen sind eng mit der derzeitigen US-Regierung verflochten und haben ihre Loyalität bereits in der Praxis bewiesen. Der Vortrag untersucht, welche Auswirkungen diese Konstellation in Europa haben kann: Auf einzelne Bürger:innen, auf zivilgesellschaftliches Engagement und auf die Manipulation von gesellschaftlicher Stimmung und von Wahlen.
  • Es ist im Moment schwer, in Österreich eine Lanze für öffentlich-rechtliche Medien zu brechen. Ein Skandal jagt beim ORF den nächsten. Aber mit den öffentlich-rechtlichen Medien ist es wie mit der Demokratie, von der schon Winston Churchill sagte, sie sei die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von denen, die wir schon vorher ausprobiert haben. Sie sind nicht ideal, haben viele Schattenseiten und Schwächen, aber sind das beste, das wir derzeit haben. Die Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz leben in relativem Wohlstand und Frieden und besitzen einen Pass, der sie überall hinbringt. Ein Teil dieser Privilegien sind auch die öffentlich-rechtlichen Medien, die uns allen gehören. Das ist eine Errungenschaft, über die man nicht jeden Tag nachdenkt, wie man nicht über den alltäglichen Frieden, den Pass und andere Privilegien nachdenkt. Ich kenne die mediale Kehrseite dieser Welt gut. Ich lebe und arbeite in Ländern, in denen es nur staatlich gelenktes Fernsehen gibt; in Ländern, in denen der Intellekt jeden einzelnen Tag durch die Medien beleidigt wird; in Ländern, in denen autokratische Regierungen den Medien vorschreiben, was sie den Untertanen mitzuteilen haben. Öffentlich-rechtliche Medien sind der Sauerstoff für eine funktionierende Demokratie. Und wenn sie zerstört werden, verlieren wir alle. Ein arabisches Sprichwort sagt: „Erst wenn der Brunnen trocken ist, lernt man das Wasser zu schätzen“. Lassen wir es nicht so weit kommen. Die öffentlich-rechtlichen Medien gehören uns allen. Wir müssen sie gegen die Kaputtmacher von außen, aber eben auch gegen die inneren Schattenseiten verteidigen. Lassen wir den Brunnen nicht austrocknen.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 02:15
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Geld ist einer der mächtigsten Sortiermechanismen unserer Gesellschaft und zugleich ein großes Tabu. Wir sprechen über Leistung, Konsum und Aufstieg. Viel seltener darüber, wer erbt, wer verzichten muss, wer Sicherheit kaufen kann und wer jeden unerwarteten Hunderter fürchten muss. Marlene Engelhorn, Mareice Kaiser und Dani Brodesser bringen drei Perspektiven zusammen, die in Debatten über Ungleichheit selten gleichzeitig vorkommen. Engelhorn macht sichtbar, wie große Vermögen gesellschaftliche Macht erzeugen. Brodesser kennt Armut, Beschämung und Ausschluss aus eigener Erfahrung und zeigt, wie schnell ökonomische Not zur individuellen Schuld erklärt wird. Kaiser beschäftigt sich journalistisch mit Klasse, Geld, Arbeit und sozialem Aufstieg und untersucht die Geschichten, mit denen wir Ungleichheit erklären und legitimieren. Warum gilt Armut als erklärungsbedürftig, Reichtum aber als normal? Wer darf über Geld sprechen, ohne sich rechtfertigen zu müssen? Welche Rolle spielen Herkunft, Geschlecht und familiäre Ressourcen für Chancen und Teilhabe? Und wie verändern digitale Öffentlichkeiten diese Debatte, wenn Menschen ihre Erfahrungen mit Armut, Vermögen und Klassismus selbst sichtbar machen? Social Media können Perspektiven hörbar machen, die klassische Medien lange übersehen haben. Gleichzeitig belohnen Plattformen Zuspitzung, Individualisierung und die immer gleiche Erfolgsstory vom persönlichen Aufstieg. Wie erzählen wir über strukturelle Ungleichheit, ohne Armut zur privaten Tragödie und Reichtum zur Lifestyle-Frage zu machen? Am Ende steht eine demokratische Kernfrage: Wie viel Ungleichheit hält eine Gesellschaft aus, bevor sie zerbricht?
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 20:05
  • With intricate arrangements moving between blues and atmospheric rock, MJK’s (Michael J. Keplinger) live performances balance intimacy with intensity. The Austrian Artist performs Songs of his EP „The Words At Play“, which was mastered at Abbey Road Studios in London.
    Wiederholungen am
    • Samstag, 17.10.2026, 02:45
  • Conny Boes realisierte nach dem REIGEN 2025 nun den nächsten Arthur Schnitzler-Klassiker ANATOL als Stationentheater. Dass dabei ein gewisser Dr. Siegmund Freud nebst Ich, Es und Über-ich mitmischt, verleiht dem Stück eine zusätzliche besondere Note!
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Die mit dem Amadeus Austrian Music Awards preisgekrönte Clipshow hosted by MULATASCHAG TV. Diesmal mit WANDA, OSKAR HAAG, AVA FINA, ESRAP und SOPHIE HALLBERG. Moderation: Peter Schreiber
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 23:10
  • „Breaking Media“ ist das neue Sender-übergreifende Medienkompetenzmagazin. Ziel dessen ist eine spannende Aufbereitung zur Aufklärung über Medienmechanismen, Sensibilisierung für Desinformation und Fake News, Förderung digitaler Selbstbestimmung sowie Bewusstseinsschärfung der Rolle nationaler Medien und lokaler Inhalte für eine abgesicherte Demokratie. Durch die Sendung führt Moderatorin Gundula Geiginger.
  • In dieser Sendereihe plaudert Andreas Hofmarcher (Maisblau) mit Künstler:innen, die in der WINSTAGE in Wiener Neustadt ausstellen. In dieser Folge sind Beatrix Huber und Klaudia Soukup zu Gast.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 18:30
  • Im Gespräch mit dem Sozialpsychologen Markus Brunner geht es um die Frage, woher die autoritäre Versuchung dieser Tage (wieder)kommt, worauf die Propaganda im Menschen zielt und woraus sich die Lust an der Grausamkeit speist.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 17:30
  • "Musik mein Leben", sagt der Gast von Christian Jeschko im Wiener Tschocherl. "Schon als Kind habe ich gerne gejodelt und mache dies auch heute noch mit großer Leidenschaft. So lernte ich die Musik früh lieben, erhielt Klavier- und Gesangsunterricht und spiele heute auch Blockflöte, Querflöte, Piccolo, Zither und Keyboard. Mein Weg zur klassischen Sängerin schien vorbestimmt: Mit sechs Jahren Kinderoper, mit elf Vienna Musical Company, mit 15 Jahren lernte ich als externe Studentin an der Universität für Musik und darstellende Kunst, mit 18 Jahren wechselte ich ans Konservatorium." Sie tritt auch gelegentlich mit ihrem Vater STEIRER FRANZ auf.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 15:30
  • Die Sendung beschäftigt sich damit, wie Wien und andere Kulturen mit Tod, Trauer und Bestattung umgehen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Tod in Wien nicht völlig aus dem Alltag verdrängt wird: Friedhöfe sind gepflegte, offene Orte, die oft auch wie Parks genutzt werden. Besonders in Wien verbindet sich Sterbekultur mit Tradition, Religion, Bürokratie, Melancholie und dem typischen Wiener Schmäh. Im ersten Block geht es um Sterbekultur allgemein. Dazu gehören religiöse Rituale, Abschiedsformen, Kleidung, Grabpflege, Blumen, Kerzen und der Leichenschmaus. Ein wichtiger Begriff ist die „schöne Leich“: ein würdevoller, oft feierlicher Abschied mit vielen Gästen, Blumenschmuck und anschließendem Beisammensein. Gleichzeitig verändern sich Begräbnisse heute: Musik, Kleidung und Ablauf werden persönlicher, und alternative Bestattungsformen wie Urnen-, Baum- oder Naturbestattungen werden beliebter.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 02:45
  • In dieser Sendung sprechen wir mit dem Autor Daniel Zipfel über seinen aktuellen Roman Walküre, der im Leykam Verlag erschienen ist. Er blickt auf die Flüchtlingswelle von 2015 zurück und verrät uns, ob der Ich-Erzähler Benjamin Weiß autobiografische Züge hat. Daniel Zipfel wurde 1983 in Freiburg geboren und lebt als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Sein Debütroman „Eine Handvoll Rosinen“ erschien 2015 im Kremayr & Scheriau Verlag und wurde von der Kulturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramtes als besonders gelungenes Debüt ausgezeichnet. 2020 erschien sein zweiter Roman „Die Wahrheit der anderen“ ebenfalls im Kremayr & Scheriau Verlag. Beide Romane erhielten eine Buchprämie der Stadt Wien. 2023 erschien mit „Nichts als Papier” (Leykam Verlag) sein dritter Roman.
    Wiederholungen am
    • Freitag, 16.10.2026, 03:15
  • With intricate arrangements moving between blues and atmospheric rock, MJK’s (Michael J. Keplinger) live performances balance intimacy with intensity. The Austrian Artist performs Songs of his EP „The Words At Play“, which was mastered at Abbey Road Studios in London.
    Wiederholungen am
    • Samstag, 17.10.2026, 02:45
  • Conny Boes realisierte nach dem REIGEN 2025 nun den nächsten Arthur Schnitzler-Klassiker ANATOL als Stationentheater. Dass dabei ein gewisser Dr. Siegmund Freud nebst Ich, Es und Über-ich mitmischt, verleiht dem Stück eine zusätzliche besondere Note!
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Mit der Soundkistn öffnen Jakob Steinkellner und Tomáš Novák einen Klangkosmos, der in jeder Note das Unbekannte, das Ungeahnte sucht und berührt. Ihre Musik, geboren aus der Steirischen Harmonika, verfeinert mit virtuosen Geigenklängen und inspiriert von den Weiten der Welt, ist so vielfältig wie die Geschichten, die sie erzählt. Das Duo spielt mit der Intensität der Töne – ein Tanz zwischen feurigem Rhythmus und leisen, feinsinnigen Momenten. Die Improvisationen sind lebendig, der Ausdruck frei und doch stets mit einer klaren Vision: Musik, die nicht nur den Raum erfüllt, sondern auch das Herz. Jakob Steinkellner versteht sich dabei als Geschichtenerzähler: Jede Melodie wird zur Emotion, jeder Akkord zur Erinnerung. Gemeinsam entsteht ein Dialog, der nicht nur zwischen zwei Musikern stattfindet, sondern auch direkt mit dem Publikum – ganz unmittelbar und lebendig.
    Wiederholungen am
    • Donnerstag, 15.10.2026, 11:30