AbtreibungsgegnerInnen stoppen!
“Lautstark für das Recht auf Abtreibung demonstrieren” war das Motto einer spontanen Kundgebung gegen die Partei “Die Christen” und ihre Sympathisanten.
Am 3. September agitierten die Abtreibungsgegner vor dem Rathaus gegen eine Feier, zu der Bürgermeister Häupl anläßlich des 30-jährigens Bestehens der Institution pro:woman – Ambulatorium für Sexualmedizin und Schwangerenhilfe eingeladen hatte. “Die Christen” vergleichen die Fristenlösung mit dem Holocaust und setzen damit Menschen, die für dieses Recht eintreten, den NAZIs gleich. Das ist die gleiche Denuziation, die auch die fundamentalistisch-religiöse Organisation Human Life International (HLI) betreibt. Die sieht sich in Einheit mit der katholischen Kirche. Ein österreichisches Gericht stellte fest, dass HLI Psychoterror betreibt.
Dagegen organisierte die Sozialistische Jugend in kürzester Zeit eine Gegendemonstration auf dem Friedrich-Schmidt-Platz, an der auch der Verband Sozialistischer StudentInnen, die Grünen, die Kommunistische Partei Österreichs, die Sozialistische LinksPartei, autonome FrauenLesben, die Allianz für Humanismus und Atheismus (AHA), die Arbeitsgemeinschaft AtheistInnen und AgnostikerInnen für ein säkulares Oesterreich und der Freidenkerbund teilgenommen haben.
Offenbar aus Termingründen organisierten die sozialdemokratischen Frauen eine eigene Demo vor dem Rathausplatz.
Auch ein Mann sprach auf der Demo: Der Primararzt des Gynmed-Ambulatoriums Christian Fiala. Hier gibt es ein Interview mit Dr. Fiala, das der Chefredakteur des Magazins “FreidenkerIn”, Christoph Baumgarten geführt hat.
Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek