September 19th, 2007
Miriam Makeba ist auf Abschiedstournée – sie gibt am 5.10 ihr letztes Konzert in Wien, im Konzerthaus. Globalista Livingroom zeigt die große Diva 1966, live in Bern’s Salonger, in Schweden! Glamourous! Ein Hör- und Sehgenuss der Extraklasse, der uns freundlicherweise von Gallo Music Group, Southafrica, via MOFFON zur Verfügung gestellt wurde – (MOFFON: Festival Film on Music: 18. – 22.10, Prag)
miriam makeba , das gesamte Schweden-Konzert gibt es als DVD, erschienen bei Gallo Music Group
Julia Sarr ist eine Entdeckung wert… Eine mitreissende Persönlichkeit, witzig, stark… ausdrucksvoll. Ihr Programm bewegt sich zwischen Wolof-Folclore, Flamenco und Jazz , es ist absolut vom Feinsten, wir haben sie im Wiener Birdland bewundert. Und noch dazu hat sie einiges zu sagen: sie steht globalista livingroom zu Frauen, Migration und Negritude Rede und Antwort…
leider haben wir elodie o weder gesprochen, nicht einmal ihr konzert in wien konnten wir besuchen. nur ihr video hat uns verzaubert… french electro chanson à la newyorkaise – mit einer sensationellen tanzperformance… extraordinaire. und sie hätte sicher einiges zu erzählen – eine Französin, die es auf der Suche nach Pina Bausch nach New York verschlagen hat, wo sie electro-chanson mit viel herz und verstand schreibt, komponiert und produziert… chapeau, ma chère. elodie o
Was wärte ein livingroom ohne “Tricky Women 2007 awarded animations“? gerne stellen wir die sehr gelungene, gerade erschienene DVD vor (mit einer Kostprobe des Trailers (Bilumis US 2006) und aus blue, karma, tiger (Hulterstarn/Actis SE 2006) – den graffity-sprayerinnen… Und bitte: culture2culturebraucht Unterstützung in ihrem Kampf um Subventionen! (die DVD ist ab dem 28.9. bei www.culture2culture.at, hoanzl – – und im Fachhandel zum Preis von € 24,90,- erhältlich).
… und für ein besonderes Anliegen wollen wir euch auch noch gewinnen: musicbuisness kann auch fair sein , der kurze clip kommt von fairmusic
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June 9th, 2007
im globalista livingroom en stell dich ein von zwei sehr unterschiedlichen künstlerinnen …
mali’s große diva, oumou sangare, brachte nicht nur ihre sprache, wassoulou, ins zentrum der internationalen musikwelt. sie setzt sich in ihrer heimat aktiv für frauenrechte ein, thematisiert polygamie, exil, migration, politisiert die jungen frauen und geht mit best practice beispiel in ihrem islamischen haushalt voran…
sie selbst bezeichnet sich als “songbird”, ein privileg, über alle belange des lebens kritisch zu berichten. ihre cd “oumou” ist eine perle westafrikanischer musik – und das mit starken inhalten! mehr infos zu oumou: www.worldcircuit.co.uk // cd in österreich über hoanzl erhältlich
ganz anders sara tavares. die junge sängerin cabo verdianischen ursprungs lebt in lissabon und gilt als der neue “shooting star” der worldmusic: jung, hübsch und so sanft wie ihre stimme! diaspora und rassismus sind themen, die sie nicht wirklich beschäftigen, sie ist vielmehr auf einer spirituellen suche, die sich in ihrer musik widerspiegelt. mehr infos zu sara:
das album “balancê” ist über www.worldconnection.nl erhältlich
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January 4th, 2007
diesmal in unserem virtuellen wohnzimmer – begegnungen…
eine neue, schwarze Stimme im Jazz; selbstbewußt und mitreissend, die in Deutschland lebende, von der Elfenbeinküste kommende Sängerin und Komponistin Cécile Verny – präsentiert mit ihrem Quartett “the bitter & the sweet” – ihre neueste Produktion. Eine starke Frau, die ihren eigenen Weg im Jazz geht… www.cvq.de
Die Tradition der Emiglia Romagna (Italien) steht im 2. Beitrag im Mittelpunkt – Fiamma Fumana, eine junge Band, die zwischen Folklore und Elektronik surft, hat gemeinsam mit dem lokalen Frauenchor der Reispflückerinnen eine Show “von den Müttern an die Töchter” entwickelt – sehr mitreissendwww.mescal.it
Rafika – Berberfrau aus Algerien – präsentiert gemeinsam mit der franko-afro-arabischen Band Madioko Berbersongs in sehr funkigem Stil Ihre Music-Clips geben uns einen Einblick in die aktuelle französische Weltmusikszene. www.madioko.com
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November 30th, 2006
diesmal in unserem virtuellen wohnzimmer – starke frauen zu gast:
mit stella chiweshe(ein beitrag von christina dachs/anja brunner) begegnen wir der “big mama” der afrikanischen musik: als erste weibliche mbira-spielerin (daumenklavier) ist sie wegbereiterin für die neuinterpreation von traditionen und das durchbrechen von patriarchalen regeln.
thandiswa, ex-bongo muffin und neue, starke süd-afrikanische stimme, erzählt von ihrem background in soweto und gibt ein paar kostproben ihrer mächtigen, das weisse schönheitsideal auflösenden show. (ein beitrag von silvia santangelo jura)
und in/aus österreich brillieren SV Damenkraft, intellektuell – ironisch – sexuell… (ein beitrag von diego mosca/susanne erhardt/ martin nikendei)
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November 4th, 2006
8.11.2006: 20.00 – célia mara bastardista // birdland, 1030 wien landstr. hptstr. 3 (15€) Célia Mara gelang mit ihrem 2005 herausgegebenem Album bastardista der Sprung in die internationale Weltmusik. Die Mischung zwischen Akustik und Elektronik, zwischen brasilianischen Roots und globalen Grooves, getragen von ihrer mächtigen, facettenreichen Stimme, brachte sie heuer schon auf große Festivals in Russland, Deutschland und Brasilien… Einziges Wien Konzert im Herbst!
21. 11. 2006: 20 h – Julia Sarr & Patrice Larose birdland (€ 25,-/30,-) :: Julia Sarr, eine Afrikanerin aus Paris, verankert in ihrer Kultur – der Kultur der Wolof – aber offen für die ganze Welt. Zusammen mit dem stark vom Flamenco inspirierten Franzosen Patrice Larose bezieht sie sich in ihrer Musik auf ihre Traditionen ohne sich auf diese beschränken zu lassen – ein Grund weshalb Youssou N`Dour sie das neue Gesicht afrikanischer Musik nannte.
22.11.200620:00 – maria de barros (cap verde)/DJ zipflo: szene, 1110 wienhauffg.26 (€16 -20): MARIA DE BARROS ist das Patenkind von CESARIA EVORA. Mit starker, wohlklingender Stimme singt sie – meist im portugiesischen Dialekt Criolu – songs ihrer Heimat und von den Dingen und Menschen, mit denen sie aufwuchs. Eine außergewöhnliche Persönlichkeit!
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October 1st, 2006
ein programm für feinschmeckerInnen: zusammengestellt in zusammenarbeit mit IMZ@WOMEX und MOFFOM zeigen wir vorab auszüge aus den verlockenden highlights der beiden filmfestivals – und stellen unsere sofas zwischen asien und afrika auf: mit “as old as my tongue“(eine doku von andy jones) begleiten wir die “steinalte” sängerin Bi Kidude in ihren alltag im muslimisch geprägten zanzibar; “wie luft zum atmen” (doku von ruth olshan) entführt uns mit gewaltigen frauenchören in die unbekannte welt georgiens. wie sehr musicvideos kulturhistorische dokumente unserer zeit sind, zeigt sich anhand der clips von sevara nazarkhan aus uzbekistan, der jungen, kämpferischen und mitreissenden miriam makeba, in der “tribal-space” performance von angelique kidjo oder einem modernen märchen von dana simphiwe.
diese sendung wurde zusammengestellt von silvia santangelo jura.
detaillierte filmbeschreibungen & infos zu den festivals:
MOFFOM – Prag: 18 -22.10.2006 / infos: http://www.moffom.org
WOMEX/IMZ – Sevilla: 25 – 30.10.2006 / http://www.imz.at
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August 22nd, 2006
Sendung vom 14.7.2006 // 21:30
Im globalen Wohnzimmer sind diesmal Körper :: Kultur unsere Protagonistinnen: Im Interview begegnen wir Barbara Kraus, singende Choreografin und Punk-Bandleaderin; wir begleiten Karine LaBel aus Haiti in ihre Tanzwelten, wo sie Choreographien aus dem Voodoo ableitet und tauchen in die Welt der Salsa ab: Milagros Pineira & Sanmera live im Posthof Linz.
(Beiträge gestaltet von Christina Gillinger(1) und Christiane Dachs(2), mit besonderem Dank an BAOBAB, Hilde Hefel und Helmuth Wimmer für Videomaterial und Interview; (3) danke an Klaus Bräuer für die Zurverfügungstellung des Live -Videos. Sendungsfertigstellung: Diego Mosca und Martin Nikendei, Redaktion Silvia Santangelo Jura
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May 24th, 2006
globalista livingroomONDA LATINA: 100% weiblich
das öffentliche populärkulturzimmer am 31 mai: 21:00 im schikaneder 4, Margaretenstr. 24 – eintritt frei
In unserem globalen Wohnzimmer schauen wir gemeinsam fern und diskutieren, welches Frauenbild als “typisch latina” wahrgenommen wird – und was für uns kultureller Widerstand bedeutet.
mit TV-Beiträgen zu den Sängerinnen Amparo Sanchez / AMPARANOIA (ES) & Martha Toledo (MEX) (mehr infos siehe unten)
live diskutieren: Martha Toledo (Mexico/ Sängerin), Joyce Munoz (Brasil, DJ/angefragt) und Cristina Boidi (Argentinien/LEFÖ-Migrantinnenberatung)
Anschliessend gibt es, in Zusammenarbeit mit “normale.at” einen Einblick in die „Stadt der Frauen“ – Juchitán/Mexiko – und seine matriarchale Gesellschaftsstruktur: wir zeigen den Film: Blossoms of Fire (Blüten des Feuers/ Ramo de Fuego) von Maureen Gosling & Ellen Osborne – (72min. Mexico, OmU_En) (eintritt 6.- , info siehe unten)
• unser Club-Host DJ Sweet Susie legt ihre höchst persönlichen Latino-schmankerln im Schikaneder Club zur Verkostung auf. Natürlich bei freiem Eintritt…
• Inhaltlich Passendes zum nach Hause Mitnehmen gibt es von Südwind – mit Büchern und Cds – und weiterführenden Infos von Lefö – der MigrantInnenberatung in Wien.
wir freuen uns auf Euer Kommen!
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May 19th, 2006
erstausstrahlung:: 19.mai 21:30
Globalista Livingroom nimmt den aktuellen Lateinamerika Schwerpunkt zum Anlass, sich mit kulturellen Widerstand auseinander zu setzen.
In unserem ersten Beitrag kommt die Spanierin Amparo Sanchez, viel bekannter unter ihrem Bandnamen AMPARANOIA, ausführlich zu Wort. Auf Tour mit ihrer neuen CD „la vida te da“, ist Amparo eine der erfolgreichsten Vertreterinnen der „onda mestiza“, die auch Europa zum kochen bringt. Amparo, die mit dem prestigeträchtigen BBC Worldmusic Award ausgezeichnet wurde, setzt sich mit ihrer sozialen Verantwortung als Künstlerin auseinander, zieht einen Bogen zwischen Postkolonialismus, Mestizorock und der Bewegung der Zapatisten in Mexico… und teilt mit uns lustvolle Momente in ihrem temporären Wohnzimmer im Garten der Szene Wien.
Ein Beitrag von Christina Gillinger und Silvia Santangelo Jura.
Direkt nach Mexico führt uns dann der zweite Beitrag. Wir begegnen Marta Toledo, Sängerin und Fotografin aus Juchitán, der „Stadt der Frauen“. Marta entführt uns in ihre Welt voller Blumen, Feste und sozialer Gerechtigkeit, erzählt von der Kultur der Zapatecas, einem der wenigen Matriarchate auf dieser Welt… und stellt ihre neueste CD vor: „tecahuinii“ – ihr Beitrag zur Tradition ihres Landes.
Ein Beitrag von Diego Mosca, Martin Nikendei und Silvia Santangelo Jura, mit Videoausschnitten aus “Bizuriqui” von Teresa Distelberger
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April 18th, 2006
Globalista Livingroom lädt diesmal zu einer Neuinterpretation des Traditionellen ein.
In unserem ersten Beitrag besuchen wir Moana & the Tribe in Neuseeland. Moana hat einen interessanten Weg eingeschlagen – sie greift traditionelle Maiori-Tänze auf, reinterpretiert die Chants neu und bindet diese Elemente in ihre popig unterhaltsamen Auftritte ein – das Ergebnis: bewegte, manchmal skurrile Shows, die die Rechte der Indigenen auf internationale Bühnen bringen.
Europäische Traditionen – Wurzeln von Griechenland bis Spanien, das Mittelalter oder die Musik aus dem ottomanischen Reich sind Teil der Grundlagen, aus denen L’Ham de Foc aus Valencia ihre Musik entwickeln. Die Gruppe um die Sängerin Mara Aranda und Multiinstrumentalisten Efrén López hat sich mit ihren feinfühligen, innovativen Kompositionen international durchgesetzt und beweisen, dass Erfolg nichts mit Kommerz zu tun haben muss.
Auch europäische Traditionen aufgreifen – nämlich die Musik der Romas – ist das Konzept von !Deladap. Die wiener Formation um den Produzenten Stani Vani vermischt gekonnt traditionelle Roma-Songs mit elektronischen Grooves. Ein Rückblick auf die letzte Tournée und gleichzeitig ein Vorgeschmack auf die neue Cd, die im April herauskommt. Ein Pool von excellenten Instrumentalisten aus dem (nahen – und ferneren) Balkan – von Wien bis Sofia – und starke Frauenstimmen… die im Beitrag leider zu wenig zu Wort kommen.
Ganz der indischen Tradition verhaftet, zählt Radha Anjali mit ihrer Natya Mandir Dance Company zu den Wegbereitern des klassischen indischen Tempeltanzes in Wien. In einem kurzen Beitrag begleiten wir einen „heiteren Eröffnungstanz“, unterhaltsam, überraschend – und dabei kann frau fast vergessen, dass wir es mit einer wiener Tanzgruppe zu tun haben.
Zum Abschluss beginnen wir eine neue Tradition – „die junge normale“ – das Festival des politischen Films für SchülerInnen – kommt im Mai erstmals nach Wien. Ein Rückblick auf die Veranstaltung im Herbst im Grazer Forum Stadtpark soll einen kleinen Vorgeschmack auf audio-visuell gestützt Diskussionskultur bringen.
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