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Europa und der Stier

Die phönikische Prinzessin Europa, eine fremde Frau aus dem Osten, wird namensgebend für die den Griechen damals noch fremden Gebiete im Westen. So erzählt es der antike Mythos. Europa und der Stier holt die ZuseherInnen heraus aus dem Mythischen und nähert sich im Gespräch mit herausragenden Persönlichkeiten in ihrem jeweiligen Erfahrungs- und Kompetenzfeld der Frage nach einer europäischen Identität behutsam an.

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Sendung vom 12.01.2009

Im Gespräch mit MMag, Dr. Regina Polak, Vorstand des Institus für Pastorale Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, steht die Frage, wie man angesichts der vorfindbaren gesellschaftlichen Pluralität zu einem gerechten Zusammenleben kommt, im Mittelpunkt. Die Sorge bezüglich Fremdenfeindlichkeit ruft nach geeigneten Assimilationskonzepten und gemeinsamen Vorgängen, um zu lernen, mit Differenzen gut umzugehen. Wesentlich ist auch die Klärung der Vereinbarkeit von Wahrheit und Pluralität. Das Konkurrenzparadigma ist nicht weiterführend. In der Verschiedenheit liegt das Entwicklungspotenzial im Gemeinschaftsleben einer pluralen Gesellschaft. Mit Pluralität leben lernen, heißt eine persönliche Entscheidung zu treffen, abseits von Relativismus und Fundamentalismus.



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