Islam in Österreich
http://www.quranexplorer.com/quran/
Bart D. Ehrman is an American New Testament scholar and textual critic of early Christianity. He is the James A. Gray Distinguished Professor and Chair of the Department of Religious Studies at the University of North Carolina at Chapel Hill. He has written about how the original New Testament texts were frequently altered by scribes for a variety of reasons, and argues that these alterations affect the interpretation of the texts.
Ehrman writes about the early Christians, using the term “proto-orthodox” to describe the Christian traditions that would later be defined as orthodox.[1] He describes first- and second-century Christians as not yet having a unified, orthodox tradition.[1]
As a textual critic, Ehrman examines various versions of a text in order to determine what the text originally said.[1] For instance, various ancient manuscripts have different endings for the gospel of Mark (see Mark 16).[1] Ehrman concludes that the text originally ended at verse 16:9 and that none of the endings were original.[1] One method Ehrman uses for helping him analyze text is to look for changes that favor the agenda of the scribes who copied the texts.[1] If one version of a New Testament text makes the gospels seem more similar, downplays the role of women, softens statements that are hard to take, or opposes beliefs outside the proto-orthodox sphere, Ehrman says that such versions are more likely to represent deliberate changes on the part of scribes and not to be original.[1]
Textual criticism (or lower criticism) is a branch of literary criticism that is concerned with the identification and removal of transcription errors in the texts of manuscripts. Ancient scribes made errors or alterations when copying manuscripts by hand.[1] Given a manuscript copy, several or many copies, but not the original document, the textual critic seeks to reconstruct the original text (the archetype or autograph) as closely as possible. The same processes can be used to attempt to reconstruct intermediate editions, or recensions, of a document’s transcription history.[2] The ultimate objective of the textual critic’s work is the production of a “critical edition” containing a text most closely approximating the original.
There are three fundamental approaches to textual criticism: eclecticism, stemmatics, and copy-text editing. Techniques from the biological discipline of cladistics are currently also being used to determine the relationships between manuscripts.
The phrase lower criticism is used to describe the contrast between textual criticism and “higher” criticism, which is the endeavor to establish the authorship, date, and place of composition of the original text.
In Österreich stellen muslimische Bosnier heute die zweitgrößte Gruppe muslimischer Immigranten nach den Türken.
Vorgeschichte [Bearbeiten]
Arabischen Angaben zu Folge sollen zusammen mit der ungarischen Eroberung auch wolgabulgarische undbaschkirische Muslime bereits im 10. Jahrhundert ins Burgenland gekommen sein. Im 11. und 12. Jahrhundert siedelte Ungarn dann im Burgenland als Grenzwächter auch Petschenegen an, unter denen sich eine muslimische Minderheit befand.[1] Heute allerdings ist das Burgenland jenes Bundesland mit dem geringsten Bevölkerungsanteil an Muslimen.
Erste Muslime erreichten das übrige Österreich ab 1476. Türkische und bosnische Akıncı kamen damals nicht als Kaufleute, Siedler, Arbeitskräfte oder Flüchtlinge ins Land, sondern überfielen und plünderten als Vorhut der osmanischen Truppen auch nach einer osmanischen Niederlage bei Villach 1492 (Maximiliangegen Mihaloğlu) fast jährlich Ober- und Niederösterreich, die Steiermark, Kärnten und Krain.[2] Mit den osmanischen Niederlagen vor Wien 1529 und schließlich 1683 scheiterte die Eroberung Österreichs, und die von osmanischen Belagerern voreilig geplante Verteilung der besten österreichischen Ländereien und Lehen wurde hinfällig.[3]
in der k.u.k.-Monarchie [Bearbeiten]
Dass die Verbindung zum Osmanischen Reich auch nach Österreichs Ausstieg aus den Türkenkriegen(1791) nicht abriss, ist nicht zuletzt das Verdienst der sephardischen jüdischen Gemeinde in Wien, die bereits 1736 gegründet wurde und Ende des 19. Jahrhunderts den Türkischen Tempel errichtete.
Ab 1878 stand das okkupierte Bosnien-Herzegowina drei Jahrzehnte faktisch unter österreichisch-ungarischer Herrschaft, ehe es 1908 annektiert und somit auch formal ein Teil der Habsburgermonarchie wurde. In Bosnien waren rund 600.000 Muslime ansässig, im Kernland der Monarchie 1281 Muslime (davon 889 in Wien).[4] Bereits vor 1878 waren auch einzelne Österreicher zum Islam konvertiert (z.B. Franz von Werner).
1912 wurde das „Islamgesetz“[5] erlassen, welches auf der Grundlage des „Anerkennungsgesetzes“[6] den Islam als Religionsgesellschaft anerkannte und den Muslimen Selbstbestimmung zusicherte. Da nun auch bosniakische Einheiten für die Habsburgermonarchie fochten, waren innerhalb der k.-u.-k.-Armee auch Imame zur Betreuung muslimischer (bosnischer) Soldaten tätig.
Neuzeit [Bearbeiten]
Während der Zeit der ersten Republik dürften nur einige hundert, kaum organisierte Muslime in Österreich gelebt haben. Bis 1939 bestand in Wien der sogenannte „Islamische Kulturbund“, während des zweiten Weltkriegs eine im Vereinsregister eingetragene „Islamische Gemeinschaft zu Wien“. 1951 entstand der „Verein der Muslims Österreichs“, der sich ausschließlich religiösen, kulturellen, sozialen und karitativen Aufgaben widmete. In der Zeit vom Ende des zweiten Weltkriegs bis 1960 kamen zahlreiche Muslime als Gastarbeiter und Flüchtlinge nach Österreich. 1964 hielten sich geschätzte 8.000 Personen islamischen Glaubens in Österreich auf.[7]
Ab 1971 bemühte sich der 1963 gegründete Verein „Moslemischer Sozialdienst“ um die Reaktivierung des Gesetzes und 1979 wurde der Antrag auf Gründung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), der eine Verfassung einschloß, eingebracht und bewilligt. 1979 wurde auch die 1977 fertiggestellte erste repräsentative Moschee Österreichs in Floridsdorf (Wien) eröffnet, die größtenteils vom saudi-arabischen König Faisal ibn Abd al-Aziz finanziert wurde.
Seit 1983 wird in Österreich Islamunterricht für alle muslimischen Schüler durch die IGGiÖ abgehalten, in den letzten zehn Jahren entstanden auch islamische Kindergärten und Schulen, die nach dem österreichischen Lehrplan unterrichten und zusätzlichen Religionsunterricht auf freiwilliger Basis anbieten.